Dr. Martin Luther in der Philatelie
Briefmarken zum Thema "Martin Luther"

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Hans Sachs ( 5. November 1494 in Nürnberg; † 19. Januar 1576 ) war ein Nürnberger Schuhmacher, Spruchdichter, Meistersinger und Dramatiker.
Ersttagsbrief 1994 vom 13.10. 500 Geburtstag  Hans Sachs Stempel Bonn

Hans Sachs, Holzschnitt von Michael Ostendorfer (1545)




Ersttagsbrief 1994 vom 13.10. 500 Geburtstag Hans Sachs Stempel BonnErsttagsbrief 1994 vom 13.10. 500 Geburtstag Hans Sachs Stempel Bonn


Lucas Cranach der Jüngere (* 4. Oktober 1515 in Wittenberg; † 25. Januar 1586 ebenda) war ein bedeutender Maler und Porträtist der Renaissance. Er ist Sohn von Lucas Cranach dem Älteren.

Cranach wurde am 4. Oktober 1515 als jüngster Sohn von Lucas Cranach dem Älteren und Barbara Brengebier in Wittenberg geboren. Zusammen mit seinem Bruder Hans (* um 1513; † 9. Oktober 1537) erlernte er von seinem Vater die Kunst der Malerei und arbeitete vorerst zusammen mit seinem Bruder in der väterlichen Werkstatt.

Nach dem Tode seines Bruders Hans übernahm er 1537 die geschäftlichen Aktivitäten in der Werkstatt seines Vaters. Seit dieser Zeit hat Lucas Cranach d. J. seine Werke mit einem abgeänderten Wappen signiert. Erstmals erscheint dazu ein Holzschnitt des Johann Scheyring von 1537. Das seinem Vater vom Kurfürsten 1508 verliehene Wappen zeigt eine Schlange mit Fledermausflügeln, einer roten Krone auf dem Haupt und einen mit einem Rubin besetzten goldenen Ring im Mund. Im Signum des jüngeren Cranach hat die Schlange nun einen Vogelflügel.

Zehnerbogen "500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere" mit Ersttagsstempel "Berlin" vom 01.10.2015.
10-Euro-Gedenkmünze "500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere"

Numismatische Daten:
Motiv: "500. Geburtstag Lucas Cranach der Jüngere"
Künstler: k.A.
Land: BRD
Prägejahr / Ausgabetermin: 2015 / k.A.
Prägestätte: G
Nominal: 10 Euro
Gewicht: 16 g
Material: CuNi
Durchmesser: 32,5 mm
Randinschrift: "DEM FUERTREFFLICHEN MALER"
Prägequalität / Erhaltung: Stempelglanz

6/2015 Original Numisblatt der Deutschen Philatelie. 6/2015 " 500. Geburtstag von Lucas Cranach dem Jüngeren 1515 - 2015 " Ausgabetag: 1.10.2015 Ausgabepreis: € 22,95 Prägestätte: G (Karlsruhe) Münze: € 10 Gedenkmünze Durchmesser 32,5 mm Gewicht 18 gr. Erhaltung: Stempelglanz (eingeschweißt) Katalognummer: MiNr. 3181 (Briefmarken) und MiNr. 231 (Münze) Katalogpreis: € 40,00 Briefmarken: 10er Block mit 10x 45 Cent Marken und mit Ersttagsstempel Berlin Das 77. offiziell verausgabte Numisblatt in Euro der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahr 2015.



Katharina von Bora, nach der Heirat Katharina Luther, war eine sächsische Adelige und Zisterzienserin. Mit 26 Jahren heiratete sie den deutschen Reformator Martin Luther. Später wurde sie deshalb auch die Lutherin genannt.

Geboren: 29. Januar 1499, Lippendorf, Neukieritzsch
Gestorben: 20. Dezember 1552, Torgau
Ehepartner: Martin Luther (verh. 1525–1546)
Bestattet: St. Marienkirche, Berlin
Kinder: Margarete von Kunheim, Magdalena Luther, Paul Luther, Hans Luther, Elisabeth Luther, Martin Luther
Enkel: Johann Ernst Luther, Johann Joachim Luther, Margarete Luther, Anna Luther



BRD Künstler-Erstagsblatt 1999/03 Katharina von BoraBRD Künstler-Erstagsblatt 1999/03 Katharina von Bora Briefmarke der Deutschen Post AG aus dem Jahre 1999, 500. Geburtstag Katharina von Bora Motiv Katharina von Bora, Gemälde von Lucas Cranach d. Ä. (110 Pfennig) Erstausgabetag 14. Januar 1999 Herausgeber Deutsche Post AG Entwurf Schall Auflage 22.200.000 MICHEL Nr. 2029


Jakob Fugger „von der Lilie“ (auch genannt Jakob Fugger „der Reiche“ oder seltener „Jakob II. Fugger“; * 6. März 1459 in Augsburg; † 30. Dezember 1525 ebenda) war zwischen etwa 1495 und 1525 der bedeutendste Kaufherr, Montanunternehmer und Bankier Europas. Er entstammte der Augsburger Handelsfamilie Fugger. Das Familienunternehmen baute er innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem europaweit tätigen Unternehmen aus. Seine Ausbildung hatte er bereits als 14-Jähriger in Venedig begonnen, wo er sich wohl bis gegen 1487 überwiegend aufhielt. Jakob Fugger war zugleich Kleriker und besaß eine Pfründe, hat jedoch nie in einem Kloster gelebt.

Jacob Fugger der Reiche, Hans Maler zu Schwaz (um 1524)
Die Grundlage des Familienvermögens wurde vorwiegend durch den Baumwollhandel mit Italien geschaffen. Die Familienfirma wuchs rasch, nachdem die Brüder Ulrich, Georg und Jakob Fugger in Bankgeschäfte mit den Habsburgern und der Kurie, parallel dazu zunächst in die Montanwirtschaft in Tirol und ab 1493 in den Abbau von Silber und Kupfer im heutigen Tschechien und der Slowakei einstiegen. Ab 1525 besaßen die Fugger Rechte zum Abbau von Quecksilber und Zinnober in Almadén (Spanien).

Nach 1487 bestimmte de facto Jakob Fugger die Geschäftspolitik, die sich in etwas mehr als einem Jahrzehnt „von einem konventionellen Handelsunternehmen mittlererer Reichweite zu einem europaweit agierenden Konzern mit ausgeprägten Schwerpunkten im Montan- und Banksektor“[1] entwickelte. Das Unternehmen nahm zeitweilig eine monopolartige Stellung auf dem europäischen Kupfermarkt ein. Kupfer aus Oberungarn (heutige Slowakei) wurde über Antwerpen nach Lissabon und von dort weiter nach Indien verschifft. An der ersten und einzigen Handelsfahrt deutscher Kaufleute nach Indien (1505/06) in einer portugiesischen Flotte war Jakob Fugger ebenso beteiligt wie 1525 an einer frühen, allerdings gescheiterten spanischen Handelsexpedition zu den Molukken.

Mit seiner Unterstützung für das Haus Habsburg beeinflusste der Augsburger Bankier die europäische Politik. Er finanzierte den Aufstieg Kaiser Maximilians I. sowie maßgeblich die Wahl dessen Enkels, des spanischen Königs Karl zum römisch-deutschen König. Jakob Fugger finanzierte auch die Eheschließungen mit dem Haus der Jagiellonen (Wiener Hochzeit 1515), die in der Folge die Königreiche Böhmen und Ungarn für das Haus Habsburg sicherten.

Bleibende Berühmtheit sicherten Jakob Fugger seine Augsburger Stiftungen. Die von ihm gestiftete, von 1509 bis 1512 errichtete und dann prachtvoll ausgestattete Fuggerkapelle in St. Anna ist die Grablege der Brüder Ulrich, Georg und Jakob Fugger und der erste Renaissancebau Deutschlands. Die offiziell 1521 gestiftete Fuggerei, eine Armensiedlung für arbeitswillige Augsburger Handwerker und Tagelöhner, ist heute die älteste erhaltene Sozialsiedlung der Welt. Der 1515 erbaute Damenhof in den Augsburger Fuggerhäusern ist der erste Profanbau der deutschen Renaissance.

Mit dem Kauf der Grafschaft Kirchberg und der Herrschaft Weißenhorn mit der Stadt Weißenhorn sowie der Herrschaften Wullenstetten und Pfaffenhofen südlich von Ulm durch Jakob Fugger im Jahr 1507 begann der Aufstieg der Fugger „von der Lilie“ in den Adel. 1511 wurde der bürgerliche Unternehmer Jakob Fugger aus lehensrechtlichen Gründen in den Adelsstand erhoben. „Die Erhebung eins Kaufmanns in den Freiherrenstand war ein Vorgang ohne Parallele im Reich“.[2] 1514 machte ihn Kaiser Maximilian I. zum Reichsgrafen. 1508 erwarb Jakob Fugger zudem die Hofmark Schmiechen an der östlichen Lechleite südlich und die Herrschaft Biberbach mit der Burg Markt im Lechtal nördlich von Augsburg.

Jakob Fuggers Vermögen, das für heutige Maßstäbe kaum vorstellbare Dimensionen erreichte (zum Lebensende umgerechnet ca. 400 Milliarden Euro[3]), verhalf ihm zu dem Beinamen „der Reiche“. 

zum 500. Geburtstag Luthers Kritik am Mammonsystem

500 Geburtstag von Jakob Fugger (1459-1525)500 Geburtstag von Jakob Fugger (1459-1525) Ausgabepreis: 15 Saar-Franken Entwurf: Göhlert Erstausgabetag: 6. März 1959 Michel-Katalog-Nr: 445 (Saarland) SAAR FDC / 15 Pfennig Marke Mi.445


06.03.1959 BRD FDC Fugger06.03.1959 BRD Fugger Wert: 20 Pfennige Auflage: 20.000.000 Entwurf: Ernst Göhlert Michel-Nr. 307 FDC mit Erstagstempel von Augsburg
06.03.1959 BRD Fugger06.03.1959 BRD Fugger Wert: 20 Pfennige Auflage: 20.000.000 Entwurf: Ernst Göhlert Michel-Nr. 307 FDC mit Erstagstempel von Augsburg
550 Jahre Jakob Fugger550 Jahre Jakob Fugger In limitierter Auflage ist dieser nassklebende Schmuckbogen mit dem wohl bekanntesten Bürger unserer Region erhältlich. Erstausgabe Briefmarke Lmf: 06.03.2009


Albrecht Kardinal von Brandenburg aus dem Haus der Hohenzollern war zunächst gemeinsam mit seinem älteren Bruder Joachim I. Nestor Co-Markgraf von Brandenburg. Anschließend trat er in den geistlichen Stand ein und wurde Erzbischof von Magdeburg sowie Apostolischer Administrator für das vakante Halberstadt

Geboren: 28. Juni 1490, Cölln
Gestorben: 24. September 1545, Aschaffenburg
Ort der Beerdigung: Mainzer Dom, Mainz
Geschwister: Joachim I.
Eltern: Johann Cicero, Margarete von Sachsen

DER GEGENSPIELER LUTHERS:
KARDINAL ALBRECHT VON BRANDENBURG
Albrecht von Brandenburg wurde am 28. Juni 1490 in Cölln an der Spree, heute Berlin, geboren. In Frankfurt an der Oder gründete er mit seinem Bruder 1506 die Universität, an der er auch studierte. Albrecht von Brandenburg trat in den geistlichen Stand ein und wurde bereits mit 23 Jahren Erzbischof von Magdeburg und Verwalter des Bistums Halberstadt, später Erzbischof und Kurfürst zu Mainz und schließlich Kardinal. Nach dem Papst war Kardinal Albrecht der höchste kirchliche Würdenträger im „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“. Von 1514 bis zu seiner Vertreibung 1541 regierte er von seiner Residenz Moritzburg in Halle an der Saale. Sein aufwendiger Lebensstil, den er mit Einnahmen aus dem Ablasshandel finanzierte, veranlasste Martin Luther, die berühmten 95 Thesen zu verfassen.

Kardinal Albrecht leitete Luthers Thesen zur Begutachtung und Entscheidung an die römische Kurie weiter. Er selbst bezog in dem konfessionellen Streit keine feste Position und duldete auch Freunde Luthers an seinem Hof. Erst seit dem Bauernkrieg im Jahr 1525 verbündete er sich mit antireformatorischen Fürsten. Als die Reformation auch Magdeburg, Halberstadt und selbst seine Residenz Halle erfasste, wurde er zu einem erbitterten Gegner der Reformation. Nach seiner Flucht aus Halle, residierte er in Aschaffenburg. Am 24. September 1545 verstarb Kardinal Albrecht im Alter von 55 Jahren in der Martinsburg zu Mainz. Er wurde unter der Westkuppel des Mainzer Doms beigesetzt.


Bund BRD 2018 Kardinal Albrecht von Brandenburg HalleBund BRD 2018 Kardinal Albrecht von Brandenburg Halle Marke 1200 Jahre Halle Karte Sonderstempel zu 500 Jahre Erhebung zum Kardinal durch Papst Leo X. Sonderstempel 01.08.2018 Halle (Saale)




Nikolaus Kopernikus (* 19. Februar 1473 in Thorn; † 24. Mai 1543 in Frauenburg; eigentlich Niklas Koppernigk, latinisiert Nicolaus Cop[p]ernicus, polonisiert Mikołaj Kopernik) war ein Domherr des Fürstbistums Ermland in Preußen sowie Astronom und Arzt, der sich auch der Mathematik und Kartographie widmete.

„Der Narr will mir die ganze Kunst Astronomia umkehren!“ rief etwa Luther aus. Der wusste nämlich, dass sich die Erde gar nicht um die Sonne bewegen könne, denn: „Wie die Heilige Schrift zeigt, hieß Josua die Sonne stillstehen und nicht die Erde!“ Nach Josua 10,12-13 ließ Gott die Sonne für einen Tag anhalten, damit die Israeliten die Amoriter bei Licht abschlachten konnten, woraus Luther schloss, dass sich die Sonne davor bewegt haben müsse und sich also noch bewege.
In seinem Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium beschreibt er ein heliozentrisches Weltbild, nach dem die Erde ein Planet sei, sich um ihre eigene Achse drehe und sich zudem wie die anderen Planeten um die Sonne bewege. Darüber hinaus deutet er darin erstmals die langsame Verschiebung des Frühlingspunktes als Richtungsänderung der Erdachse. Dessen Rezeption führte zum Umbruch, der als „Kopernikanische Wende“ bezeichnet wird.

Numisbrief BRD 5 DM 1973 "Nikolaus Kopernikus" Silbermünze !!

BUND Nr.758 ETSt: 25.04.1983

Kleinbogen Generalgouvernement 1943 , Kleinbogen Generalgouvernement 1943 , " Kopernikus " Mi. Nr. 104


FRANCE CEF 1974 KOPERNIKUS COPERNICUS COPERNICO LTD. EDITION LOW NUMBER!! RARE!!FRANCE CEF 1974 KOPERNIKUS COPERNICUS COPERNICO LTD. EDITION LOW NUMBER!! RARE!!



Maximilian I. – gebürtig Erzherzog Maximilian von Österreich – (* 22. März 1459 auf der Burg in Wiener Neustadt, Niederösterreich; † 12. Jänner 1519 auf Burg Wels, Oberösterreich) aus dem Geschlecht der Habsburger war durch Heirat ab 1477 Herzog von Burgund, ab 1486 römisch-deutscher König, ab 1493 Herr der Habsburgischen Erblande und vom 4. Februar 1508 bis zum 12. Januar 1519 römisch-deutscher Kaiser.

Maximilian trug den Beinamen „der letzte Ritter“, sein Wahlspruch lautete Per tot discrimina rerum (Durch so viele Gefahren).


500. Todestag Kaiser Maximilian ISondermarke Österreich - 11.04.2019, 500. Todestag Kaiser Maximilian I, Erscheinungsdatum: 11.04.2019, Auflagenhöhe: 350.000, Druckart: Offset, Entwurf: Herbert Wähner, Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V.



"500 Jahre Post" 1990
Das Postwesen ist die Gesamtheit der Beförderung und Verteilung schriftlicher Nachrichten, wie es sich in den letzten 500 Jahren herausgebildet hat. Die Geschichte der Post behandelt einen Aspekt der Kommunikationsgeschichte und beschreibt die Entwicklung eines der Allgemeinheit zugänglichen Briefverkehrs.

Voraussetzung für einen zuverlässigen Nachrichtenaustausch war die Erfindung der Schrift und eines transportablen Schriftträgers. Schon in der Vorantike und der Antike gab es erste Ansätze eines geordneten Nachrichtenwesens, hauptsächlich zu staatspolitischen oder militärischen Zwecken.

Die moderne Postgeschichte beginnt in der Frühen Neuzeit mit der Einführung des Stafettensystems mit Reiter- und Pferdewechsel zur schnelleren Nachrichtenübermittlung und der Öffnung für die Allgemeinheit. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die Ursprünge der schriftlichen Nachrichtenübermittlung und das Postwesen ab der frühen Neuzeit.


500 Jahre PostNuminsbrief komplett mit den 5 Parallel-Ausgaben von Bund / Berlin / DDR / Österreich und Belgien. Motiv der Marke "der kleine Postreiter" von Albrecht Dürer (mit jeweiligem ETSt. Motiv Umschlag: Maximilian I. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Sacrum Romanum Imperium (von 1508 bis 1519), gemalt von Albrecht Dürer, 1519. Münze: Die Bildseite der 5-Mark-Münze zeigt eine Postkutsche. Die Wertseite zeigt einen Hammer und einen Zirkel im Ährenkranz (Staatswappen der DDR).


13.04.2006 BRD FDC Albrecht Dürer Ersttagstempel Berlin13.04.2006 BRD FDC Albrecht Dürer Ersttagstempel Berlin - Serien: Deutsche Malerei 2006, Michel DE 2531KB, Ausgabedatum: 13.04.2006, Papier: fluoreszierend, Wert: 145 ct - Eurocent, Auflage: 1.750.000


Karl V. – spanisch Carlos I., französisch Charles Quint – (* 24. Februar 1500 im Prinzenhof, Gent, Burgundische Niederlande; † 21. September 1558 im Kloster von Yuste, Extremadura) war ein Angehöriger des Herrscherhauses Habsburg und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Nach dem frühen Tod seines Vaters Philipp I. von Habsburg und Kastilien war Karl ab 1515 Herzog der Burgundischen Niederlande und ab 1516 als Carlos I. der erste König von Spanien, genauer von Kastilien, León und Aragón in Personalunion. Im Jahr 1519 erbte er das Erzherzogtum Österreich und wurde als Karl V. zum römisch-deutschen König gewählt, nach seiner Krönung 1520 trug er (wie sein ungekrönt gebliebener Großvater Maximilian I. und seine künftigen Nachfolger) zunächst den Titel „erwählter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches“, Sacrum Romanum Imperium. 1520 wurde er im Kaiserdom zu Aachen durch den Kölner Erzbischof Hermann V. von Wied zum „erwählten“ Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Im Jahre 1530 wurde er offiziell, als letzter römisch-deutscher König, durch Papst Clemens VII. zum Kaiser gekrönt und ist damit nach Friedrich III. der zweite und letzte Habsburger, der von einem Papst gekrönt wurde.

Der Reichstag zu Worms des Jahres 1521 war eine von Karl V. als Reichstag einberufene Zusammenkunft des Kurfürstenrats, des Reichsfürstenrats und des Städterats. Der Reichstag wurde am 27. Januar 1521 in Worms eröffnet. Er endete mit dem Reichsabschied vom 26. Mai 1521.

Hauptthemen waren die Einsetzung eines Reichsregiments zur Verwaltung des Reichs und die für die Verteidigung wichtige Reichsmatrikelordnung, insbesondere angesichts der türkischen Bedrohung. Gleichzeitig vereinbarten Karl V. und sein Bruder Ferdinand eine Abgrenzung ihrer jeweiligen Besitzungen und legten damit den Grundstein zur Teilung des Hauses Habsburg in eine spanische und eine österreichische Linie. Im Rahmen des Reichstags – wenn auch nicht vor diesem selbst – erschien auch Martin Luther, der anschließend geächtet wurde. Mit der Einsetzung des Reichsregiments wurde weitgehend Einigkeit erzielt. So konnte der Kaiser durch ein Gremium unter Vorsitz von Ferdinand I., dem Bruder Karls V., vertreten werden. Die verabschiedete Reichsmatrikelordnung war ein Verzeichnis der Einkünfte der Territorialfürsten. Auf dieser Grundlage konnten Steuer- und Verteidigungsleistungen, etwa die Reichstürkenhilfe, festgelegt werden. Auch wurde über die Gravamina der deutschen Nation verhandelt.

Karl V. Sonderstempel Kiel 08.11.2019Karl V. Sonderstempel Kiel 08.11.2019, 24103 KIEL, Teilnahme der Deutschen Post Philatelie an der Multilateralen Briefmarkenausstellung Luxemburg 2019 in der Ausstellungshallen der Luexpo am Kirchberg, 10 Circuit de La Foire Internationale, Luxembourg. RECHTECKSTEMPEL, Deutsche Post Erlebnis: Briefmarken, Multilaterale Briefmarkenausstellung Luxemburg 2019 Karl V. 1519 – Wahl zum deutschen König + 1558, Der junge König Karl V. im Jahr 1519, Stempel Nr.: 21/276. Details zur Marke: Nassklebende Briefmarken zu je 70 ct im 10er-Bogen, geeignet zur Ergänzung verschiedener Freimachungsstufen. Größe der Einzelmarke: 33,00 x 39,00 mm. Das Motiv ist von Stefan Klein und Olaf Neumann aus Iserlohn entworfen worden. Motiv: Gemälde "Kaiser Karl V." © Foto: bpk / Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Erstausgabetag: 07. April 2016. Details zum Motiv: Als "Die Sonne unter den Sternen" rühmten Zeitgenossen einst den Künstler Tizian (um 1487/90-1576), der wie kein anderer die venezianische Malerei des 16. Jahrhunderts prägte. Tizian, der eigentlich Tiziano Vecellio hieß, malte religiöse wie mythologische Themen und zahlreiche Porträts. Er war einer der Hauptmeister der italienischen Hochrenaissance. In seinem langen Künstlerleben erreichte er eine fast so große Berühmtheit wie sein Zeitgenosse Michelangelo. Tizians Meisterschaft lag zweifellos in der Farbgebung und ihren vielfältigen, subtilen Nuancierungen. Berühmt wurde Tizian vor allem aufgrund seiner Porträts. Fürsten, Kaiser und Päpste wetteiferten darum, von ihm gemalt zu werden. Insbesondere zu den Habsburgern unterhielt er enge Kontakte: Im Jahr 1533 wurde er Hofmaler unter Kaiser Karl V. und porträtierte diesen und seine Familie regelmäßig. Man sieht den Gemälden an, dass der Monarch zu dem Künstler eine enge persönliche Beziehung pflegte. Der Legende nach soll des Kaisers Respekt vor dem Künstler so groß gewesen sein, dass er sich höchstselbst bückte, um Tizian den Pinsel aufzuheben. Eines der berühmtesten Porträts des Kaisers fertigte Tizian im Jahr 1548: Es zeigt den mächtigsten Herrscher des Abendlandes in einem Lehnstuhl. Die Zeichen seines Ranges sind diskret versteckt: Der Orden des Goldenen Vlies auf der Brust, der Degen, die Säule als Hoheitsmotiv. Das ganzfigurige Sitzporträt ist traditionell den Päpsten vorbehalten. Die Physiognomie des 48-Jährigen gibt einen physisch erschöpften Mann wieder - ein Eindruck, den die herbstliche Landschaft im Hintergrund noch unterstreicht. Zugleich wird durch den konzentrierten Blick und die aufrechte Haltung die ungebrochene geistige Kraft des Monarchen sichtbar - eine eindringliche Charakterstudie. Die Ausführung des Gemäldes überließ Tizian in Teilen einem Mitarbeiter seiner Werkstatt, vermutlich dem niederländischen Maler Lambert Sustris. Das Gemälde ist heute in der Alten Pinakothek in München zu bewundern.



Leo X. (geboren als Giovanni de’ Medici; * 11. Dezember 1475 in Florenz; † 1. Dezember 1521 in Rom) war vom 11. März 1513 bis zu seinem Tod Papst. In sein Pontifikat fällt der Beginn der Reformation.

Bannbulle:
"Erhebe dich, Herr, und richte deine Sache […], denn Füchse haben sich erhoben, die danach trachten, den Weinberg zu zerstören […]. Ein Wildschwein aus dem Wald strebt danach, ihn zu entstellen und ein unerhört wildes Tier frisst ihn ab." So beginnt die als Schlüsseldokument der Reformation geltende Bannandrohungsbulle Exsurge Domine Papst Leos X., mit der er Martin Luther die Exkommunikation androhte. Die drei erhaltenen Originale liegen in Stuttgart, Dresden und Wien.


Sierra Leone: Der Block erschien 2017 zum ReformationsjahrSierra Leone: Der Block erschien 2017 zum Reformationsjahr Der Block zeigt Luther nach einem Motiv von. Lucas Cranach, Links zeigt es Papst Leo X: Porträt des Papstes Leo X. (Gemälde von Raffael, um 1518–1519, Florenz, Uffizien) Im Hintergrund: Henry VIII 1491-1547, den König von England - Begründer der Reformation in England Die Marke selbst zeigt Papst Loe X vor dem Petersdom in Rom. Dort gibt er Ablassbriefe, für diejenigen aus die Almosen für St. Peter gaben.



Heinrich VIII. Tudor (englisch Henry Tudor; * 28. Juni 1491 in Greenwich; † 28. Januar 1547 im Whitehall-Palast, London) war von 1509 bis 1547 König von England, seit 1509 Herr und ab 1541 König von Irland. Die von ihm betriebene Trennung der englischen Kirche von Rom und die Errichtung der Anglikanischen Staatskirche mit dem König selbst als Oberhaupt hatten weitreichende religiöse, soziale und politische Folgen für die weitere Geschichte Englands.

Die großen sozialen und religiösen Veränderungen seiner Regierungszeit hatten für England historische Bedeutung. Da seine erste Ehe mit Katharina von Aragon keinen männlichen Thronfolger hervorbrachte, strebte Heinrich in den 1520ern eine Annullierung seiner Ehe durch den Papst an, die dieser aber ablehnte. In der Folge führte Heinrich sein Land in die englische Reformation: Er sagte England von der römisch-katholischen Kirche los und begründete die Kirche Englands, zu deren Oberhaupt er sich selbst erhob. Schließlich enteignete er die englischen Klöster und löste sie auf. Daraufhin wurde er durch den Papst von der römisch-katholischen Kirche exkommuniziert. Obwohl Heinrichs religiöse Überzeugungen bis zuletzt im Kern katholisch blieben, ebnete er mit der Ablehnung der Autorität des Papstes und dem Druck einer staatlich autorisierten englischen Bibel den Weg für die protestantische Reformation in England. In den Worten des Historikers Eric Ives hinterließ Heinrich damit „eine tiefere Spur in der englischen Geschichte als jeder andere Monarch seit der normannischen Eroberung Englands und alle, die ihm folgten“.

1997 Henry VIII Flowergirl Harold Hill Havering Amtlicher FDC1997 Henry VIII Flowergirl Harold Hill Havering Amtlicher FDC



Friedrich der Weise 17.01.1463 - 05.05.1525, Kurfürst von Sachsen …“ mit Sonderstempel „550. Geburtstag Friedrich der Weise“ vom 17.01.2013 auf 58 ct Kaiserburg Nürnberg

Friedrich baute das Wittenberger Schloss zu einer kurfürstlichen Residenz aus und gründete 1502 die Wittenberger Universität "Leucorea", die auch spätere reformatorische Geistesgrößen wie Luther und Melanchthon anzog.

Sonderstempel mit dem Konterfei Friedrichs des WeisenSonderstempel mit dem Konterfei Friedrichs des Weisen, Anlass ist der 550. Geburtstag des Kurfürsten, der am 17. Januar 1463 auf Schloss Hartenfels in Torgau geboren worden war und 1525 starb.


500 Jahre Universität Halle-Wittenberg500 Jahre Universität Halle-Wittenberg: Die Marke zeigt den Kurfürsten "Friedrich der Weise", Ausgabeland Deutschland (BRD), Ausgabetag 2. Mai 2002, Größe in mm: 43,00 x 25,50, Entwerfer Pwz: Lutz Menze, Wuppertal, Auflage: 30000000; Stempel: Georg Spalatin: Humanist, Theologe, Reformator, 17.11.1484 - 16.01.1545 - Steuermann der Reformation
 
 
 
 
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